Wir quatschen mit Daniela Spoto

/ federico

Daniela ist er seit kurzem in der Camaloon Gallery vertreten, aber sie hat schon unsere Herzen mit den bunten Farben und verrückten Illustrationen erobert. Ursprünglich aus dem schönen Sardinien, lebt sie seit nun drei Jahren im kalten Berlins und hat mit dem Regen und vielen Wolken zu kämpfen. Ein bisschen Farbe bringen daher ihre Werke, die ihr hier in ihrer Gallery findet.

Heute nimmt sich Daniela ein bisschen Zeit für uns und erzählt uns von ihrer Leidenschaft der Kunst.

Daniela, stell dich doch bitte kurz vor:

Meine Damen und Herren, Sie sehen hier Daniela Spoto, Illustratorin, Malerin und Neu-Berlinerin.

Haha Danke! Was magst du gerne? Womit verbringst du deine Zeit?

Mir gefällt alles und nichts. Im Moment höre ich gerne Daft Punk, in meiner Playlist d. dich gefolgt von Moby und Prodigy, Die Antwoord, Modeselektor aber auch Mina und ganz klassisch Pink Floyd. Ich mag Filme...und habe einen starken Hang zur Melodramatik. Ansonsten lese ich gerne Comics, besonders Manga.

Wie kamst du zur Kunst?

Ich zeichne, seit ich mich erinnern kann.

Stell dir selbst eine Frage und beantworte sie:

Wie viele Würfel Zucker? Zwei, Danke!

Schade, dass ich dir nur Wasser anbieten kann. Wir haben schon viel von dir auf Camaloon gesehen. Welchem Produkt würdest du gerne als nächstes Leben einhauchen?

Ich liebe Ansteck-Buttons, aber die Idee mit verschiedenen Produkten herumzuspielen, reizt mich doch sehr!

Und woher nimmst du die Inspiration, die Ideen?

Mmmm...Ich finde Inspiration überall: Ein Spruch aus dem Radio, das Design einer Webseite, ein Albtraum, ein geliehenes Buch, die Kopfhörer meiner Sitznachbarin in der Ubahn...einfach überall!

Und welcher ist dein liebster Künstler, egal ob berühmt oder noch nicht?

Ich glaube nicht, dass ich einen einzigen Künstler habe, den ich mag.

Als Kind habe ich meine Nachmittage zu Hause bei meinem Großvater damit verbracht, Monografien von Bosch und Botticelli durchzublättern. Aber ich habe auch eine große Admiration für kontemporane Künstler wie zum Beispiel Olaf Hajek, Luci Gutiérrez, Guim Tió, Isabelle Arsenault, Noma Bar...

Interessante Auswahl! Wie oder wo erstellst du deine Werke?

Mit Musik, Kaffee und vielen leeren Papierbögen auf dem Tisch. Normalerweise zeichne ich wild drauf los und nach zwanzig mit Bleistift gezeichneter Skizzen, gefällt mir eins mit dem ich mich näher beschäftige. Und ich mache mir viele Notizen in Heften, losen Zetteln, Restaurantservietten...

Erzählst du uns eine persönliche Geschichte?

Aber gerne doch! Schon als Kind wollte ich Malerin werden, doch meine beste Freundin aus der Grundschule lachte mich immer aus und sagte: “Das ist doch gar kein richtiger Beruf”. Sie hingegen wollte Astronautin werden...So viel dazu :)

Was ist für dich Camaloon?

Camaloon ist die Möglichkeit mit einem neuen Medium für meine Werke zu experimentieren.

Und ein letzter Kommentar?

Meine Damen und Herren, vielen Dank für die Zeit und ich hoffe, es war ein Vergnügen für Sie diesem Gespräch zu lauschen. Auf bald!

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